Robert Bosch Stiftung: Wissenschaft für Nachhaltigkeit

Jugend forscht für die Zukunft

Im Rahmen unserer Konzeptionen setzen wir von What When Why uns immer wieder mit den vielfältigen Facetten der aktiven Gestaltung von Zukunft auseinander. Eine ganz besondere Perspektive beleuchtet das aktuelle Projekt „Our Common Future“ der Robert Bosch Stiftung, das sich mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Jugendliche forschen dabei gemeinsam mit Wissenschaftlern an Themen, die uns alle in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Den abschließenden zweitägigen Kongress haben wir außergewöhnlich und zielgruppen-affin realisiert. Weiterlesen

Aktuelles aus der WWW Konzeptschmiede

Workshops neu gedacht

Wer macht denn sowas? Wir natürlich! Für ein internationales Management Meeting haben wir uns entschlossen, das hinlänglich bekannte Workshop-Equipment (jeder kennt es: Metaplanwände soweit das Auge reicht… und mit etwas Glück noch eine Sitzgelegenheit) zu verbannen. Unser Ansatz dabei: Nur dort, wo man sich auch wirklich wohl fühlt, ist man auch in der Lage, Höchstleistungen zu erreichen. Bei aller Veränderung versteht es sich von selbst, dass der Raum so subtil gestaltet sein muss, dass die Inhalte dennoch stets im Vordergrund stehen.

Das neuartige Raumkonzept besteht aus einer Palettenkonstruktion mit Tafelsystem, die den Raum einerseits strukturiert, andererseits genug Frei- und Denkraum für die Workshops bietet. Während ein durchgängiges Tafelband die Einheit zwischen den verschiedenen Workshops visuell und inhaltlich herstellt, erhält der sonst vollkommen offene Arbeitsbereich durch die in den Raum reichenden Paletten Abgeschiedenheit und eine konzentrierte Atmosphäre. Angeordnet sind die Arbeitsräume um einen zentralen Ort, welcher auf eine Bühne ausgerichtet ist. Diese Fläche dient zugleich als Begegnungsstätte und als Rückzugsort – je nachdem, welcher Programmpunkt gerade auf der Agenda steht. Für die räumliche Abtrennung sorgen dabei unterschiedliche Bodenbeläge, um den Übergang in eine andere Zone verdeutlichen.

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Die speziellen Anforderungen für die Sicherheit bei Veranstaltungen fanden bei der Planung ebenso Berücksichtigung  wie die Anforderung nach maximaler Flexibilität. Durch ein cleveres und einfach zu handhabendes System sind die Wände bei Bedarf leicht zu verschieben, so dass die gesamte Raumarchitektur veränderbar ist. Die jeweiligen Rückseiten der Paletten, die in den Arbeitsbereich reichen dienen dabei noch als Lagerplatz für die verschiedenen Arbeitsmaterialien, so dass die Übersicht niemals verloren geht, während man die wichtigsten Fragen beantwortet: What? When? Why?

Durch die Synthese aus dem Kommunikationskonzept und der ungewöhnlichen Architektur entstehen Arbeits- und Denkplätze, die konzentrierte Fortbildung und engagiertes Arbeiten fast schon zum Wohlfühlprogramm werden lassen.